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High-Performance-Computing-Labor



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HPC-Systeme, High Performance Computing, sind IT-Infrastrukturen für umfangreiche Anwendungen, deren Komplexität nur durch Bündelung (Parallelisierung)  von Hochleistungsrechnern beherrscht werden kann. High Performance Computing, also Hochleistungsrechnen, findet u.a. Einsatz in der Strömungsmechanik, Teilchenphysik, Genetik, Meteorologie und Srv-RaumQuantenchemie. Probleme aus nicht-technischen Bereichen, wie beispielsweise Logistik, Finanzwirtschaft oder Sportwissenschaft, basieren ebenfalls auf komplexen Modellen und entsprechend sind umfangreiche Berechnungen und Simulationen notwendig. Mit der Installation des Hochleistungsrechensystems am Institut für Wirtschaftsinformatik wurde  der Grundstein gelegt, um Forschung auf diesem Gebiet mit wirtschaftlichem Hintergrund zu betreiben.

Im Mittelpunkt stehen Fragestellungen hinsichtlich kosteneffiziente, serviceorientierte Software- und Hardwarestrukturen, LAbor.pngKommunikationsmiddleware (Grid-Computing) sowie große Datenverwaltungssysteme. Um Erfahrungen mit dem Aufbau und Betrieb eines Hochleistungsrechensystems zu gewinnen, wurde neben dem Rechnencluster-System ein experimentelles HPC-Labor eingerichtet.

Bei der Implementierung    der Systeme wurden bewusst  handelsübliche Standardsoftware und -komponenten verwendet und der Einbau teurer Spezialhardware vermieden. Insgesamt besteht der experimentelle Cluster aus 65 Servern, davon sind  50 Rechenknoten und 15 Infrastrukturserver. Eine solche Konfiguration ermöglicht einen großen Spielraum zur Forschung und  Lehre. Das Clustersystem soll zukünftig auch als Teil eines weltweit zusammengeschalteten Rechnersystems (Grid Computing) zum Einsatz kommen.

Forschungsschwerpunkte:

  • Entwicklung grid– und clusterbasierender Geschäftsmodelle aus Sicht der Wirtschaftsinformatik und Logistik.
  • Entwicklung und Evaluieren von  Grid- und Service-orientierter Anwendungsarchitekturen 
  • Dynamische und statische partial-spezialisierte Algorithmen der generativen Programmierung
  • Entwicklung von Vorgehensmodellen zur Einführung und Etablierung von Grid-Anwendungen in Industrie und Forschung
  • Usability von Grid-Anwendungen: User Interfaces Grid Computing

Aktuelle Diplomarbeiten und Hauptseminare ...


Problemlösungsfelder:

  • Service Orientierte Architekturen  (SOA) und Infrastrukturen (SOI)
  • Cloud Computing
  • Grid Computing
  • Parallele Softwarearchitekturen und Algorithmen
  • Virtualisierung
  • Performance-Analyse
  • Visualisierung
  • mobile Anwendungssysteme

Konfiguration und Infrastruktur

Hohes kommunikations- und informationstechnologisches Niveau sichert das wissenschaftliche Arbeiten des LSB-Teams.   Der Ausbau und die Weiterentwicklung rechnergestützte IT-Dienste entfalten sich als ein maßgebliches Instrument zur Verwirklichung erfolgreicher Projekte in Forschung und Lehre.

Zentrale Zielsetzung des HPC-Labors ist die Schaffung einer flexiblen und zuverlässigen IT-Infrastruktur,   um  das breite Spektrum der Anwendungen in der Logistik effizient nutzbar zu machen und die erheblichen Anforderungen, die an Nutzung  gestellt werden,   effektiv zu bewältigen. Neben  der Sicherstellung ausreichender Kapazitäten mussSAN darüberhinaus ein hohe Qualität, zentrale Administration und Sicherheit der Dienste gewährleistet werden.  

Dafür wurden   umfangreiche Sicherheitsmaßnahmen, wie den obligatorischen Einsatz von Anti-Viren-Software, einer leistungsstarken USV und einer Firewall-Lösung, die den gesamten ein- und ausgehenden Datenstrom filtert und gegebenenfalls Gegenmassnahmen einleitet. Für eine optimale Klimatisierung (u.a. Luftfeuchtigkeit und Wärmeregulierung) sorgt eine redundant ausgelegte Klimaanlage.  Loadbalancing- und Failover-Lösungen  sind eine essentielle Eigenschaft für lastintensive und projektkritische Projekte und Anwendungen. Durch den Einsatz von Hardware-Loadbalancern   für die Terminalserver, Internetportale und Dokumentserver des LSB-Projektes wird die Verfügbarkeit bei   hohen Besucherzahlen und vielen Zugriffen gewährleistet. Das Design und Konzeption der Infrastruktur   wurde dementsprechend für Hochverfügbarkeit angepasst.

Jeder Mitarbeiter erhält einen zentralen Nutzer-Account, der ihm sowohl einen persönlichen E-Mail- Zugang auf dem zentralen Exchange-Server als auch den Zugang zum Dienstportal ermöglicht. Auch für Video- oder Datenkonferenzen wird die moderne Kommunikationstechnologie genutzt, um mit entfernten Forschungspartnern virtuell zu kommunizieren.

Das Institut für Wirtschaftsinformatik  betreibt einen Compute Cluster Server   mit hoher Rechen- und Speicherleistung, der von den Mitarbeitern und Studenten in einem Labor genutzt wird. Virtualisierungstechniken  und moderne Speichersysteme vereinfachen Hochverfügbarkeit und Flexibilität bei der Entwicklungen und Nutzung von Anwendungssystemen. Mitarbeitern des LSB-Teams dient zur Sicherung und Archivierung von Daten mobiler Geräte und lokaler PC oder Server   der zentrale Backup- und Archivdienst. Um flexibel arbeiten zu können, wurden die Mitarbeiter sowohl mit Notebooks als auch mit vielfältigen mobilen Endgeräten ausgestattet. Zugang zum Netz erhält der Nutzer über LAN oder WLAN und von außerhalb über VPN. Das WLAN ermöglicht den Mitarbeitern, sehr flexibel auf eigene netzbasierte Ressourcen, die Online-Dienste des LSB-Projektes und auf das Internet zuzugreifen.
Um IT-Services zentral und effizient dem  Forscherteam und den Kooperationspartnern bereitzustellen, werden Technologien, wie beispielsweise Terminalservices, für ein Server-Based-Computing (SBC) eingesetzt.



Anwendungen

Viele wichtige Applikationen aus Forschung und Entwicklung unterstützen Windows CCS 2003/ HPC Pack 2008. Dazu gehören Anwendungen von  der rechnergestützten Entwicklung (Computer Aided Engineering) bis Lösungen zur Entwicklung von Business-Anwendungen. Ausgewählte Software-Systeme werden am Institut getestet.

Beispiele sind:

Benchmark 

  • Linpack mit der Intel Math Kernel Library 10
  • Ansys Fluent Benchmark
  • Mercury LoadRunner
  • Borland Silkperformer

Ansprechpartner

Interessenten steht Herr Prof. Dr.-Ing. Bogdan Franczyk  als Ansprechpartner zur Verfügung.

  
Tel.:     +49 (0) 341 / 97 - 33 711
Fax:     +49 (0) 341 / 97 - 33 729
E-Mail:  franczyk@wifa.uni-leipzig.de



 Aktuelle Veranstaltungen:

LSB SummerCamp 2011 in Leipzig
Vom 26.-30.09.2011 - Weitere Informationen finden sie hier.
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