Entwicklung einer Plattform zur Unterstützung eines Fourth Party Logistic Providers
Ein adressiertes Ziel des Logistik Service Bus-Projekts ist die Entwicklung einer auf der Service-Orientierung basierenden Plattform. Diese soll den Fourth Party Logistic Provider (4PLP) in seiner Arbeit zu unterstützen. Ein typisches Merkmal des 4PLP ist, dass ihm zur Erbringung logistischer Dienstleistungen keine eigenen physischen Mittel zur Verfügung stehen. Vielmehr befasst sich der 4PLP mit der Planung und Überwachung der Logistiksysteme dritter Organisationen. Dabei bezieht der 4PLP die tatsächlichen Logistikdienstleistungen fremd. Seine Hauptaufgabe besteht also in der Planung, Überwachung und Verwaltung der von ihm betriebenen Logistiksysteme. Damit die Logistik Service Bus-Plattform den 4PLP schließlich bei der Umsetzung seines Geschäfts unterstützen kann, muss sie zum einen die Integration seiner Partner ermöglichen. Somit sollen die Datenflüsse entlang der Geschäftsprozesse abgebildet und automatisiert werden können. Zum anderen muss die Plattform selbst eine Arbeitsumgebung für den 4PLP bereitstellen. Diese sollte u.a. die Verwaltung von Verträgen und Finanzen, sowie die Einrichtung und die Überwachung von Geschäftsprozessen ermöglichen.
Während der Plattformentwicklung kommt ein klassisches Entwicklungsmodell zur Anwendung. Wobei ausgehend von der Untersuchung des 4PLP Geschäftsmodells und den Anforderungen der anderen im Rahmen des Logistik Service Bus-Projekts bearbeiteten Projekte eine Architektur entwickelt wird. Diese wird anschließend durch einen Prototypen realisiert. Die letzte Phase befasst sich schließlich mit der Validierung der Architektur anhand ausführlicher Tests des Prototypen selbst und der Analyse der Realisierungsphase.
Ansprechpartner: Christopher Klinkmüller, Robert Kunkel







